70. „Allgäuer Festwoche" geht zu Ende

«Schön war's!»

Kempten, 18. August…Auch die schönste „Allgäuer Festwoche" geht einmal zu Ende. Und dass die 70. „Allgäuer Festwoche" zu einer der gelungensten Festwochen wurde, das verdeutlichten die Verantwortlichen wie Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher, der Festwochenbeauftragte des Kemptener Stadtrats Hans-Peter Hartmann und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle bei der Abschlussspressekonferenz. Die fand gleich in einem der neuen Errungenschaften der „Allgäuer Festwoche" statt. Die Familie Heel wartete heuer mit einer gänzlich erneuertem Set up auf. „Heel's Alpe", eine ganz aus Lärchenholz extra zur Festwoche zusammengezimmerte geräumige Almhütte, wurde zu dem kulinarischen Treffpunkt für die Besucher der Festwoche.

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Die Verantwortlichen der „Allgäuer Festwoche" luden zur Pressekonferenz. V.l.n.r.: Festwochenbeauftragter Hans-Peter Hartmann, OB Thomas Kiechle und Festwochenleiterin Ma...Bild: Jörg Spielberg
Dreiklang macht's möglich

Oberbürgermeistr Thomas Kiechle konstantierte bei der Pressekonferenz, dass die Erwartungen an den Betrieb der 70. „Allgäuer Festwoche" erfüllt wurden. So erlebten die Besucher am Abend ein ausnehmend fröhliches und friedliches Volksfest und die Tagesgäste eine Verbrauchermesse, die sowohl für die Gastronomie als auch die Aussteller wirtschaftlich erfolgreich verlief. Anlässlich des 70. Geburtstages hatten sich die Verantwortlichen auch einiges Besonders einfallen lassen. So überzeugten die Fotoausstellung im Rathaus, die zweimalige Aufführung des Festwochenmusicals „Liesl" (eine dritte Aufführung im September wird angedacht), der Festwochenlauf, der „Große Schützenumzug" mit rund 3.500 Teilnehmern und 10.000 Zuschauern, die Ehrung langjähriger Aussteller sowie die Oldtimer-Sternfahrt am letzten Tag der 70. „Allgäuer Festwoche". „Wieder einmal funktionierte der Dreiklang von Wirtschaftsmesse, Kulturtagen und Heimatfest.", wie es alle Verantwortlichen betonten. „Wir werden daher alles daran setzen, dass die Festwoche in der deutschen Messeszene ein Unikat bleibt. An der bewährten Mischung aus Tradition und Trend wollen wir festhalten.", betont es Oberbürgermeister Thoams Kiechle.

Eine Herausforderung

Dabei war die Organisation der Jubiläumsfestwoche in diesem Jahr eine große Herausforderung. Durch den derzeitigen Umbau des Stadtparks stand im Gegensatz zu den Jahren zuvor weniger Platz zur Verfügung. Daher mussten an zwei Abenden, am Mittwoch und am zweiten Samstag Abend, einige Abendbesucher an der Kasse abgewiesen werden, da das Festwochengelände nicht genügend Platz bieten konnte. Das führte verständlicherweise zum Verdruss bei all denen, die zum Feiern erschienen waren. Wie es die Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher erläuterte, lief die Tagesmesse allerdings ohne Probleme und aus der Sicht der Aussteller sehr erfolgreich. „Die Mehrzahl der Aussteller berichtet von guten bis sehr guten Umsätzen, die auf Vorjahresniveau lägen oder sogar darüber. Die Ausssichten auf das Nachmessegeschäft werden positiv bewertet.", sagt Martina Dufner-Wucher. Als besonders hilfreich wurden von den Besuchern die sechs großformatigen LED-Wände wahrgenommen. Auf diesen wurden die Besucher laufend über Neues auf dem Festwochengelände informiert. Dass auch der Relaunch des Internetauftritts erfolgreich war, belegen die Zahlen: 80.000 Clicks konnten auf den neu gestalteten Webseiten registriert werden.

Gute Besucherzahlen

Der Festwochenbeauftragte des Kemptener Stadtrats Hans-Peter Hartmann sprach aus Sicht der Aussteller von einer erfolgreichen und einzigartigen Festwoche. Die Sonderausstellung „70 Jahre Innovatives Handwerk" der Kreishandwerkerschaft Kempten wurde mit ihrer „Retro-Schau" zu einem der Publikumsmagneten. Ebenso erfolgreich war die Eröffnung der neuen „Bio-Halle", wo es rund um die Themen Ernährung, ökologische Landwirtschaft und Nachhaltigkeit ging. Und so waren auch die Besucherzahlen im 70. Jahr der „Allgäuer Festwoche" sehr gut. So rechnet man bei den Tagesgästen am Ende mit rund 110.000 Besuchern und bei den Abendgästen mit rund 65.000 Besuchern. Dort gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang, der aber auf das verkleinerte Platzangebot durch die Umbauarbeiten im Stadtpark zurückzuführen ist. Am Ende bedankten sich die Verantwortlichen bei allen, die mitgeholfen haben, dass auch die 70. „Allgäuer Festwoche" zu einem vollen Erfolg wurde.