Bezirkstagspräsident Martin Sailer fordert zur Teilnahme an der Europawahl auf

Jugendliche aus drei Regionen diskutieren über Europa

Mit seinen beiden Regionalpartnerschaften zum französischen Département de la Mayenne und zur rumänisch-ukrainischen Grenzregion der Bukowina bildet der Bezirk Schwaben ein lebendiges Stück Europa.

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Bezirkstagspräsident Martin Sailer
Bild: Julia Pietsch/Honorarfrei/Nutzungsrechte
"Das große Interesse an der diesjährigen Europawahl zeigt, dass viele Menschen wissen, dass diese Wahl auch eine entscheidende Richtungswahl ist“, so Bezirkstagspräsident Martin Sailer. „Mein Appell lautet: Europa mitgestalten und wählen gehen!“ Er hofft, dass möglichst viele schwäbische Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 26. Mai, zur Wahlurne gehen. „Wer sich mit europäischer Politik beschäftigt, weiß auch, wie sehr wie hier vor Ort von Europa profitieren“, so Sailer. Wichtig sei es, dass die Menschen mit ihrer Stimme die proeuropäischen Kräfte stärken.

Was junge Menschen von Europa erwarten

Bei einer vom Bezirk Schwaben organisierten Diskussion im Studio Augsburg des Bayerischen Rundfunks wurde deutlich, was junge Menschen von der Europäischen Union erwarten. Die Französin Océane Audren, die in Augsburg Betriebswirtschaft studiert, sowie Andrii Rumlyanskuy aus der Ukraine und Vincent Hoyer, die beide im Bukowina- Institut im Rahmen ihres Studiums tätig sind, schilderten Redaktionsleiter Josef Böck und BR- Redakteurin Beate Mangold ihre europäischen Vorstellungen.
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„Ich kann dank der EU hier studieren, ich kann ohne Visum oder Grenzkontrolle reisen, ich brauche mir keine Gedanken über Wechselkurse zu machen“, hob Océane Audren hervor. Die drei jungen Leute waren sich einig: Sie fühlen sich als Europäer. „Obwohl die Ukraine noch nicht Mitglied der EU ist, erleben wir in der Ukraine, auch angesichts ihrer Friedensmission für unser Land, wie sehr wir vom europäischen Gedanken profitieren“, so Andrii Rumlyanskuy.

Jugend in der EU von großer Bedeutung

Durch die EU haben Junge Menschen die Möglichkeit im Ausland zu studieren oder zu arbeiten. Sie haben weniger Berührungsängste und entwickeln Verständnis für andere Kulturen. „Gerade deswegen legt der Bezirk Schwaben innerhalb seiner Regionalpartnerschaften auch großen Wert auf Jugendbegegnungen und Jugendaustausch“, so Bezirkstagspräsident Martin Sailer.