Corona-Selbsttests: Diese drei Fehler führen zu falschen Ergebnissen

So vermeiden Sie typische Fehler beim Schnelltest

Corona-Schnelltests gehören seit Monaten zu unserem Alltag und gelten als kinderleicht. Trotzdem passieren beim Testen zuhause immer noch viele Fehler. Ein britischer Forscher hat jetzt die drei häufigsten Anwendungsfehler aufgedeckt – welche das sind und wie sie vermieden werden können, erfahren Sie im Artikel.

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Bild: stock.adobe / Patrick Daxenbichler
Ein falsches Testergebnis ist nicht nur ärgerlich, sondern mitunter auch gefährlich. Daher hat Dr. Nathan Hudson-Peacock, ein Arzt aus London, nun untersucht, welche gängigen Anwendungsfehler zu einem falschen Testergebnis führen können.

Fehler Nr. 1: Die falsche Vorbereitung 

Auch wenn die Selbsttests noch so einfach in ihrer Handhabung sind, sollte die Vorbereitung nicht zu kurz ausfallen. Schließlich gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Anbietern, weshalb Fehler in der Anwendung nicht auszuschließen sind. So kommt es immer wieder vor, dass ein Abstrich an den falschen Stellen entnommen wird – beispielsweise werden dann Nasenproben- und Rachenprobentests miteinander verwechselt. Die Folge: Ein falsch-positives Ergebnis. Das ist durchaus ärgerlich, weil dann gegebenenfalls ein zweiter Test oder sogar PCR-Test notwendig ist und das vermeintlich positive Ergebnis für vorübergehende Beunruhigung sorgen kann.

Fehler Nr. 2: (Kohlesäurehaltige) Getränke 

In Teststationen wird in der Regel gefragt, ob man kurz zuvor etwas getrunken oder gegessen hat – beim Selbsttest zuhause wird das allerdings gern mal übersehen. Doch vor allem nach dem Genuss von kohlesäurehaltigen Getränken kann ein Test dem britischen Mediziner zufolge schnell mal falsch positiv ausschlagen. Am besten also auch beim Test in den eigenen vier Wänden nach dem Essen und Trinken etwas abwarten und ebenso wie im Testzentrum vorher gründlich die Hände waschen.

Fehler Nr. 3: Nicht auf die Linien achten

Eine weitere Fehlerquelle: Die Hektik im Alltag. Natürlich muss es manchmal schnell gehen, doch etwas Zeit sollte man sich dennoch auch beim Selbsttest zuhause nehmen – und unbedingt die Linien des Testkits im Blick haben und jeden noch so schwachen Strich genau beobachten. Denn manche Tests erscheinen auf den ersten Blick negativ, doch das Ergebnis kann sich oft noch ändern. Bei Unklarheiten, etwa wegen des späteren Auftretens von sehr schwachen Linien, sollte daher zur Sicherheit ein zweiter Selbsttest gemacht werden.