Der neue Audi RS 3 im Test

Emotionen, Leidenschaft und Performance

Die RS-Serie des deutschen Herstellers steht schon seit über 25 Jahren für Sportlichkeit, Leistung und eine ganz besondere Liebe zu hohen Geschwindigkeiten. Mit dem neuen Modell des Audi RS 3 hat das Unternehmen aus Ingolstadt mal wieder ein Highlight ihrer Produktpalette auf den Markt gebracht. Mit einem Flitzer, wie diesem fühlen sich die deutschen Autobahnen schon fast langweilig an – kein Wunder bei einem Fahrzeug mit fast 300 Kilometern pro Stunde Top-Speed.

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Bild: TRENDYone
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Optik

Dank der Schwaba GmbH hatten wir von TRENDYone die Möglichkeit, das neue Modell aus nächster Nähe zu begutachten. Auf den ersten Blick fallen wohl kaum Unterschiede zum Vorgängermodell auf. Bis auf einen kleinen Luftauslass hinter dem Vorderreifen ähnelt die Optik des Sportback-Modells sowie der Limousinen-Variante sehr stark den Vorreitern. Im Vergleich zum herkömmlichen Audi A3, der als Vorlage für den Audi RS dient, ist besonders die Verbreiterung über den Vorderreifen das auffälligste Merkmal. Er lässt das Gesamtbild des Fahrzeugs flacher und sportlicher erscheinen und bringt auch aerodynamische Vorteile mit sich. Bezogen auf die Karosserie des Fahrzeugs beschränkt sich Audi auf einen schlichten, sportlichen Stil. Front- und Heckdiffusor bringen zwar ein sattes und starkes Auftreten zum Vorschein, wirken aber keinesfalls protzig oder dick aufgetragen. Dieser Stil ist repräsentativ für die Audi RS-Serie und wird meist nur bei den Modellen des Audi RS 5 und aufwärts auffälliger.

Getriebe

Um die Leistung des Motors auch auf die Straße zu bringen, setzt Audi schon seit längerer Zeit auf ihr Getriebe. Im neuen Modell kommt eine neue Technologie in den Einsatz, die so bereits aus dem VW Golf R bekannt ist. Sie sorgt dafür, dass mit zwei einzelnen Kupplungen die Kraft des Allradantriebs auf der Hinterachse dem Gebrauch entsprechend verteilt wird. Das sorgt für mehr Stabilität und Sicherheit während der Fahrt, führt allerdings auch dazu, dass das Heck in Kurven leichter ausbricht und der Wagen damit einfacher quer zu fahren ist. Ein Feature, dass besonders Adrenalinjunkies gefallen wird, aber auch direkt großzügig ins Geld geht.

Tauglichkeit

Sportlichkeit für den Alltag – So lässt sich der Audi RS 3 beschreiben. Auch die Fangemeinde des Fahrzeugs beschränkt sich hauptsächlich auf Personen, die einen Alltagswagen suchen, der aber auch auf Autobahnen und kurvigen Landstraßen als immenser Spaßfaktor hergenommen werden kann. Die Kombination aus Alltagstauglichkeit und Sportlichkeit macht ihn zu einem der Erfolgsfaktoren für Audi. Die unterschiedlichen Fahrmodi liefern Effizienz, Komfort oder auch die volle Leistung für rasante Fahrten. Die Größe und Kompaktheit des Wagens liefern im städtischen Betrieb einfache Manövrierbarkeit und Übersicht. Dafür sind auch allerlei Assistenzsysteme mit an Bord die beste Sicherheit und Bequemlichkeit garantieren. Für Bequemlichkeit sorgen auch die Schalensitze. Mit abstehenden Seitenstützen für Stabilität, halten sie den Fahrer in der Kurve gut im Sitz und fühlen sich nicht einengend an.

Mehr zu den technischen Daten finden Sie in der Januar-Ausgabe des TRENDYone-Magazins