Die besten Tipps für Homemade-Sushi

Asiatische Leckerbissen

Gerade wenn die Temperaturen die 30 Grad-Marke knacken, sehnt man sich nach einem kalten Mittag- oder Abendessen. Sushi ist für Fans der asiatischen Küche da die ideale Lösung. Das können Sie übrigens auch ganz leicht zu Hause selbst machen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die beliebte asiatische Speise in den eigenen vier Wänden zubereiten.

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Hätten Sie das gewusst? Maki-Sushi mit nur zwei Zutaten nennt man Hoso-Maki. Dickere Rollen heißen Futo-Maki
Bild: stock.adobe.com

Diese Küchengeräte sollten Sie parat halten

Sushi rollt sich nicht von alleine – und auch der passende Reis will richtig zubereitet werden. Deshalb gibt es einige Küchenhelfer, die Ihnen das Projekt erleichtern. Neben den Klassikern in der Haushaltsküche wie Töpfen, Messern und Schüsseln benötigen Sie idealerweise eine Sushi-Matte (meist aus Bambus), um das Do-it-yourself-Kunstwerk auch schön einzurollen. Außerdem ist ein sehr scharfes Messer – idealerweise ein Sushi-Messer – wichtig, um die feine Köstlichkeit nicht zu zerquetschen und auch den Fisch entsprechend fein schneiden zu können. Wer den Reis stilecht zubereiten möchte, sollte auch einen Reiskocher zu Hause haben. Dieser sorgt für die passende klebrige Konsistenz des Sushi-Reises, da er diesen mit Dampf gart. 

Wichtige Lebensmittel für DIY-Sushi

Noch wichtiger als die Küchenutensilien sind natürlich die richtigen Lebensmittel, um ein gutes Sushi zuzubereiten. Hier kommt es ganz auf Ihren individuellen Geschmack an: Möchten Sie klassisches Sushi zubereiten? Oder vielleicht darf es eher die vegetarische Variante sein? Gängige Zutaten für die Sushi-Füllung sind neben diversen Fischsorten wie Aal, Lachs, Thunfisch und Butterfisch auch Meeresfrüchte wie Krebsfleisch, Surimi-Stäbchen, Garnelen oder Kalmar. In vegetarischen Sushi-Variationen finden sich oft Avocado, Paprika, Gurke oder Shiitake Pilze.

Vor allem der richtige Reis will wohl ausgewählt sein. Greifen Sie unbedingt zu Sushi-Reis und nicht zu herkömmlichem Reis, sonst fällt Ihre Kreation möglicherweise am Ende auseinander. Ebenso wichtig sind Reisweinessig und Beigaben zum Dippen wie Sojasoße und Wasabi-Paste sowie je nach Geschmack auch eingelegter Ingwer. Damit Sie das Ganze am Ende einrollen können, brauchen Sie natürlich auch Nori-Blätter (Seetang). Und wer besonders stilecht speisen möchte, kann sich auch noch Stäbchen kaufen. Denn wer isst sein Sushi schon mit der Gabel?

All diese Zutaten gibt es in jedem gut sortierten Asia-Laden. Hier kommen Sie häufig günstiger davon als in einem Supermarkt oder Discounter. Tipp: Holen Sie sich etwa vier bis fünf verschiedene Zutaten, um das Sushi vielfältig zu gestalten.

Sushi-Reis richtig zubereiten

Bevor Sie mit dem DIY-Sushi loslegen können, benötigen Sie natürlich vor allem eins: den passenden Reis. Für 20 bis 30 Stücke Sushi etwa 250g Sushi-Reis in 500 ml Salzwasser geben. Den Reis vorher so lange waschen, bis das Wasser klar bleibt. Wenn das Wasser zu kochen beginnt, den Reis etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis er das Wasser vollständig aufgenommen hat. Dann am besten mit einem Löffel auflockern.

Ein zusammengefaltetes Küchentuch unter den Topfdeckel geben und den Reis abkühlen lassen. Vermengen Sie währenddessen 8 EL Reisweinessig mit 50g Zucker und 5g Salz. Erwärmen Sie alles zusammen. Diese Mischung wird dann über den lauwarmen Reis gegeben – so entsteht die klebrige Konsistenz.
Noch einfacher geht’s natürlich, wenn Sie einen Reiskocher zu Hause haben. 

Welches Sushi darf’s denn sein?

Unser Reis ist fertig, jetzt wird gerollt! Die beliebtesten Sushi-Sorten sind Maki und Nigiri. Beim Maki-Sushi schneiden Sie Ihre Lieblingszugaben wie Fisch und Gemüse in lange dünne Streifen. Bestreichen Sie das auf der Bambusmatte ausgerollte Noriblatt mit einer Schicht Reis. Zum Verkleben am besten oben und unten zwei Zentimeter frei lassen. In der Mitte des Blattes werden dann die Zutaten gelegt. Mit der Sushi-Matte lässt sich die Rolle nun von unten nach oben einrollen. Etwas Wasser an die Enden, zusammenkleben und in mundgerechte Häppchen schneiden – schon ist das selbstgemachte Maki-Sushi fertig!

Für Nigiri-Sushi formen Sie aus zwei Esslöffeln Reis eine etwa vier Zentimeter ovale Form. Bestreichen Sie diese mit Wasabi-Paste und legen Sie den Fisch und eventuell auch andere Lieblingszutaten oben drauf. Wasabi hält Reis und Zutaten zusammen. | Text: Julia Höß