Freizeitpark in Corona-Zeiten: Ultimativer Spaß mit neuen Regeln

Do´s und Dont´s in Freizeitparks

Ein Besuch im Freizeitpark ist eigentlich immer eine gute Idee: Spaß für Groß und Klein, eher geringe Anfahrtszeiten und ein vergleichsweise breites Angebot an tollen Attraktionen und Fahrgeschäften – das alles ist auch jetzt (wieder) möglich. Besucher müssen einige neue Vorschriften beachten, können sich aber in vielen Parks auch auf reizvolle Angebote und neue Highlights freuen.

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Bild: Adobe Stock / galitskaya
So gibt es in Europas größtem Freizeitpark, dem Europapark etwa ein neues Highlight für die ganze Familie tief unter dem skandinavischen Dorf: In einer neuen Themenfahrt nimmt der freche Oktopus Snorri die Besucher mit auf die geheimnisvolle Insel Rulantica. Kribbeliger Fahrspaß hingegen erwartet Groß und Klein im Ravensburger Spieleland mit der „Kakerlakak“-Riesen-Schaukel, während das Legoland in Günzburg seine Ninjago World erweitert. Opfer der Corona-Pandemie hingegen ist der neue Themenbereich „Awildas Welt“ im Hansa-Park, dessen Eröffnung sich auf unbestimmte Zeit verzögern wird. Dagegen profitiert der Skyline-Park im Allgäu wiederum von der Krise, indem zusätzlich der Sky Fall, ein 85 Meter hoher Freefallturm, aufgebaut wurde – weil Volksfeste ausfallen, stellte die Schaustellerfamilie ihren Freefalltower kurzerhand in den bayerischen Freizeitpark.

Wegen der Abstandsregel müssen benachbarte Sitze in den Attraktionen jedoch meist frei bleiben – lediglich Familien dürfen dann zusammensitzen. Zudem müssen Besucher weitere neue Vorschriften beachten.

Was überall gilt

Wie auch bei vielen anderen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, lag die Entscheidung über die Wiedereröffnung sowie die Regelungen für Freizeitparks bei den einzelnen Ländern – daher variieren die Vorschriften in den einzelnen Parks auch je nach Bundesland. Grundsätzlich gilt aber überall die Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Metern, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ab einem Alter von sechs Jahren und es gibt vorgegebene Routen und Wartezonen, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden.

Deshalb wird fast überall nun ein reines Online-Ticket-System angeboten: Besucher müssen ihr Ticket also für einen ganz bestimmten Tag und ein konkretes Zeitfenster im Vorfeld kaufen, damit die Zugangsbegrenzungen umgesetzt werden können. Viele Parks bieten auch Desinfektionsmittelspender und für Gäste ohne Maske die Möglichkeit, ein Einweg-Modell zu erwerben. Ansonsten gilt natürlich auch die gängige Nies- und Hustenetikette, regelmäßiges Händewaschen wird ohnehin empfohlen. Text: Vera Mergle

Eine Auflistung der Freizeitparks finden Sie in unserem e-paper: https://www.trendyone.de/magazin?month=8&year=2020