Führungen durch das Gaswerk in Augsburg

Über das Gelände führen Gaswerkfreunde jeden dritten Sonntag

Bei Modular, dem swa Erlebnistag und dem Konzert Revolverheld hat das Gaswerk der Stadtwerke Augsburg (swa) im Stadtteil Oberhausen seine Feuertaufe als Festival- und Open-Air-Gelände bestanden.

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Das 2001 stillgelegte Industrieareal wird zum Zentrum für Kultur und Kreativwirtschaft entwickelt.Bild: swa / Thomas Hosemann
Jetzt gehen die Arbeiten an Gebäuden und im Außenbereich weiter. Und dennoch soll das Industriedenkmal von europäischem Rang für Besucher Geöffnet werden. Deshalb führen die Gaswerkswerkfreunde Augsburg jeden dritten Sonntag im Monat bis Oktober über das Gelände und in die Gebäude.

Am 21. Juli, 18. August, 15. September und 20. Oktober finden jeweils um 11 und um 13 Uhr Führungen durchs Ofenhaus statt. Besichtigt werden der Balettsaal, der Malsaal und die Brechtbühne des Staatstheaters Augsburg. Treffpunkt ist der Eingang zum Ofenhaus gegenüber des Parkhauses. Dauer ist etwa eineinhalb Stunden. 

Um 13 Uhr bieten die Gaswerksfreunde außerdem eine geschichtliche Führung durch das Gaswerk an. Anhand der Gebäude wie Kühlerhaus, Apparatehaus oder Gaskessel sowie im Museum wird die Funktionsweise des Gaswerks erläutert. 

Ein Aufstieg auf den Gaskessel und Abseilen wie in den vergangenen Jahren ist wegen Betonsanierungsarbeiten am Sockel des Gaskessels in diesem Jahr nicht möglich.

Die Führungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nur für Gruppen über acht Personen nötig, per E-Mail mail@gaswerk-augsburg.de oder telefonisch 0821/585041.

Das 2001 stillgelegte Industrieareal entwickeln der Eigentümer, die Stadtwerke Augsburg, zusammen mit der Stadt Augsburg zu einem Zentrum für Kultur und Kreativwirtschaft. Das Staatstheater Augsburg ist dort bereits ebenso beheimatet wie Gastronomie und zahlreiche bildende Künstler und Musiker aus Augsburg. In weiteren Schritten sollen Gewerbeflächen für Start-Ups und Unternehmen der Kreativwirtschaft entstehen. Außerdem soll das rund 70.0000 Quadratmeter große Areal für die Bevölkerung mit Grünflächen und gastronomischen Angeboten geöffnet werden.