Sensation: FC Augsburg besiegt FC Bayern München mit 2:1

Starke kämpferische Leistung des FCA vor 26.000 Zuschauern

Vor der Länderspielpause hatte sich der FC Augsburg in Wolfsburg gut verkauft, musste sich den Niedersachen letztendlich aber doch mit 0:1 geschlagen geben. Am heutigen Freitagabend stand dann ein weiteres schwieriges Duell auf dem Programm – Tabellenführer Bayern München war zu Gast in der WWK-Arena.

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Bild: kolbert-press
Von den ab kommendem Dienstag in Bayern geltenden Corona-Maßnahmen (u. a. maximal 25 Prozent Zuschauer-Auslastung) ist der aktuelle Spieltag noch nicht betroffen. Daher konnte die Partie mit einer Auslastung von 100 Prozent unter Einhaltung der 2G-Regelung stattfinden.

Vargas fehlt wegen Corona-Infektion

Markus Weinzierl nahm im Vergleich zur Niederlage gegen die Wölfe drei Änderungen vor: Dorsch ersetzte den verletzten Strobl, zudem standen Iago und Hahn für Vargas und Finnbogason in der Startelf. Der Schweizer Vargas wurde kurz zuvor positiv auf COVID-19 getestet, doch auch die Bayern waren vom Coronavirus betroffen: Süle fiel ebenfalls wegen einer Infektion aus, während Kimmich sich nach erneutem Kontakt mit einer infizierten Person in Quarantäne begeben musste.

Pedersen mit ersten Saisontreffer

Der FCA zeigte sich von Anfang an aggressiv und ging früh drauf, die erste Chance ging trotzdem auf das Konto der Gäste: Sané legte gut für Richards ab, der jedoch weit über das Tor schoss. Auch in der Folge waren die Bayern erwartungsgemäß aktiver, den Führungstreffer erzielten allerdings die Augsburger nach 23 Minuten, nachdem sie sich zuvor schon einige Male stark vor den gegnerischen Kasten kombiniert hatten. Einen solchen Angriff konnte Pedersen schließlich mit einem satten Schuss ins rechte Eck zum 1:0 vollenden.

Lewandowski mit dem Anschluss

Doch gut zehn Minuten später kam es noch besser: Iago flankte nach Pass von Zeqiri stark in die Mitte, wo Hahn per Aufsetzer einköpfte – die 26.000 Zuschauer konnten es kaum fassen. Die Ernüchterung folgte aber bereits drei Minuten später: Lewandowski – wer auch sonst – traf nach sehenswerter Verlängerung per Hacke von Müller zum Anschlusstreffer (38. Minute). Mit der knappen Führung ging es schließlich in die Pause für die Augsburger, die nach dem Wechsel Glück hatten, dass Lewandowski in der 50. Minute einen Ball volley über das Tor jagte.

FCA steht hinten kompakt

Bayern erhöhte nun nach und nach den Druck und verzeichnete über 80 Prozent Ballbesitz, jedoch konnte Davies seine guten Chancen in der 73. und 80. Minute nicht verwerten. Auch sonst stand der FCA defensiv stark und überstand auch noch die vier Minuten Nachspielzeit, in denen Weinzierl zudem die Gelbe Karte kassierte. Doch am Ende erkämpften sich die Fuggerstädter tatsächlich die drei Punkte und feierten ausgelassen mit ihren Fans.

So geht es weiter

Der FC Augsburg tritt am kommenden Samstag (27.11.) um 15:30 Uhr bei Hertha BSC Berlin an, während die Bayern am selben Abend Arminia Bielefeld empfangen (18:30 Uhr).