So startet Friedbergs Erster Bürgermeister Roland Eichmann ins neue Jahr

Ausblick auf 2021

Das neue Jahr startet nicht wie gewohnt mit einem prachtvollen Feuerwerk und einer berauschenden Party. Stattdessen wird 2021 still und gemütlich eingeläutet. Hinter uns liegen 12 Monate, welche von Höhen und Tiefen geprägt wurden – umso zuversichtlicher blicken wir jetzt auf die Zeit, die vor uns liegt. Wir haben in Erfahrung gebracht, wie die Bürgermeister und Landräte im Augsburger Raum auf das bevorstehende Jahr blicken.

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Bild: Stadt Friedberg
Roland Eichmann: "Städte, Länder und Bund haben die Aufgabe, in dieser schwierigen Zeit die finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern. Trotz Strecken und Abspecken von Projekten sind mir für Friedberg im nächsten Jahr und darüber hinaus drei Dinge besonders wichtig: Als Stadt der Kinder und der Kunst gilt es, die Kinderbetreuung auszubauen, die Spielplatzoffensive mit mehr und attraktiveren Geräten zu forcieren und die Unterstützung der Kulturszene mindestens beizubehalten. Hinzu kommt die Megaaufgabe der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, gerade auch durch die Stadt. Schließlich gilt mein Augenmerk dem Umwelt- und Klimaschutz. Das bedeutet, auch freiwillige Maßnahmen anzugehen - nicht nur die, die im Pflichtenheft stehen.

Ich denke dabei an die Förderung erneuerbarer Energien, maßgeblich durch ein Nahwärmekonzept in der Innenstadt und das Angehen der vierten Reinigungsstufe unserer Abwässer, um Mikroplastik, Keime und Medikamentenrückstände in den Griff zu bekommen. Über die Stadtgrenzen hinweg lege ich weiterhin Wert auf eine gute Zusammenarbeit. Hier können wir auch den Schwung aus dem großartigen interkommunalen Miteinander bei der erfolgreichen Bayerischen Landesausstellung nutzen, gerade ganz aktuell beim Nahverkehr mit dem 15-Minuten-Takt auf der Paartalbahn.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gesundes und erfolgreiches 2021!"