Stadt Füssen stellt Fairtrade-Projekt vor

Ab sofort gibt es mehr Sammelstationen

Die Handysammelaktion der Fairtrade-Stadt Füssen wird laut Stadtverwaltung sehr gut angenommen; seit Juli 2018 gaben Bürger 357 ausgediente Handys ab. Den Erfolg hat die Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Füssen zum Anlass genommen, weitere Sammelstationen in Füssen einzurichten. Ab sofort können die Bürger ihre alten Handys auch in der Stadtbücherei, beim Wertstoffhof sowie beim Expert abgeben. Die Sammelstation im Bürgerbüro der Stadt Füssen bleibt bestehen.

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Bild: Stadt Füssen
5000 Tonnen Elektroschrott entstehen laut Mission Eine Welt in Deutschland durch alte Handys. Meist verschwinden die ausgedienten Geräte in irgendeiner Schublade. Ein Problem für Mensch und Umwelt – denn Handys enthalten wertvolle Rohstoffe wie Kupfer oder Gold, deren Abbau laut Mission eine Welt zumeist mit Menschenrechtsverletzungen und Naturzerstörung verbunden ist.
Die Fairtrade-Stadt Füssen nimmt sich dem Problem an: Sie beteiligt sich an der Handyaktion Bayern der Mission Eine Welt. Bürger können ihre alten Handys abgeben, die Verwaltung schickt die Geräte dann zum Recyceln an die Mission eine Welt. Mit dem Erlös der Rohstoffe werden Bildungsprojekte in El Salvador und Liberia sowie ein Projekt des Netzwerks Bayern Eine Welt unterstützt.

Der erste Bürgermeister der Stadt Füssen, Maximilian Eichstetter, freut sich, dass die Bürger der Stadt Füssen die Aktion so gut annehmen: „Jeder, der ein ausgedientes Handy hat, kann hier einen konkreten Beitrag für den Umweltschutz leisten.“