Tyron McCoy wird neuer Assistant Coach bei ratiopharm ulm

Wunschkandidat gefunden: Tübinger Ex-Coach wird Co-Trainer von Thorsten Leibenath

Tyron McCoy komplettiert den Trainerstab von ratiopharm ulm. Der 46-jährige Amerikaner erhält einen Einjahresvertrag und bringt seine Frau Julia und Tochter Olivia mit nach Ulm. „Tyron ist für uns ein absoluter Glücksgriff, da er sowohl als Spieler, als auch als Trainer auf höchstem Niveau agiert hat und so die besten Voraussetzungen mitbringt“, freut sich Head Coach Thorsten Leibenath auf den neuen Kollegen. „Zunächst geht es mir darum, Thorsten und ratiopharm ulm mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen“, sagt Tyron McCoy, der sich noch gut an die „beeindruckende Atmosphäre“ in der ratiopharm arena erinnern kann. „Ich bin jetzt schon so lange in Deutschland, hatte aber noch nie die Chance, etwas zu gewinnen. Diesen Traum würde ich mir natürlich gerne in Ulm erfüllen“, so McCoy.

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Bild: BBU '01
Nach zehn Jahren als Profi in der easyCredit BBL und 4.792 Punkten (Rang 7 der ewigen Scorerliste) – inklusive einer 43 Punkte-Vorstellung (6. April 2002 mit Oldenburg vs. Frankfurt), startete McCoy seine Trainerkarriere 2008 als Assistant Coach in Ludwigsburg. Über einen Zwischenstation bei den Artland Dragons (2010 bis 2015), wo er 2015 erstmals Head Coach wurde, übernahm McCoy zu Mitte der Saison 2015/16 die Walter Tigers Tübingen, die er bis zum 10. Spieltag der Saison 2017/18 als Head Coach betreute.

Thorsten Leibenath kennt McCoy indes schon seit fast 20 Jahren. Während Leibenaths erster Trainerstation in Lich arbeitete Leibenath als Co-Trainer mit dem ehemaligen Shooting Guard, der in dieser Saison erstmals zum Allstar nominiert wurde. „Tyron hat als Spieler immer extrem hart gearbeitet und nie den einfachen Weg gewählt“, erinnert sich Leibenath. „Deshalb wundert es mich nicht, dass er im Anschluss an seine beeindruckende Spielerkarriere auch als Coach erfolgreich ist. Tyron ist darüber hinaus nicht nur fachlich kompetent, sondern auch eine faire und sympathische Persönlichkeit“, so Leibenath.