„ulm stories“ im m25: Ulmer Geschichte wird immersiv erlebbar

Der neue Ausstellungsbereich im m25 nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine interaktive Zeitreise – vom Münsterbau bis zur Landesgartenschau 2030.

Wie wurde das Ulmer Münster fertiggestellt? Wie erging es Berblinger bei seinem Flugversuch über die Donau? Und wie könnte Ulm nach der Landesgartenschau 2030 aussehen? Antworten darauf gibt die neue Ausstellung „ulm stories“ im m25.

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Bild: Stadt Ulm
Bild: Stadt Ulm
Seit vergangener Woche können Besucherinnen und Besucher Ulmer Geschichte auf eine neue Art erleben. Statt klassischer Infotafeln setzt „ulm stories“ auf Licht, Projektionen und interaktive Elemente. Rund 20 Sensoren ermöglichen es, aktiv mit der Ausstellung zu interagieren und dabei den Raum immer wieder zu verändern.

So können Besucherinnen und Besucher beispielsweise Albert Einstein vor seinem Geburtshaus begegnen, den Ulmer Spatz entdecken oder Berblinger bei seinem Flugversuch über die Donau begleiten. Auch eine eigene Ulmer Schachtel lässt sich gestalten. Dabei kann selbst entschieden werden, welche Persönlichkeiten mit an Bord gehen, bevor die Schachtel virtuell auf der Donau „nabada“ fährt.

Ulmer Geschichte mit Licht erzählt

Auch schwierige Kapitel der Stadtgeschichte werden thematisiert. Dazu gehören unter anderem der Brand der Ulmer Synagoge im Zusammenhang mit der Verfolgung jüdischer Menschen sowie die Verteilung der Flugblätter der Geschwister Scholl.

Die Donau zieht sich als verbindendes Element durch die Ausstellung. „Die Donau wird vielmehr zum Weg durch die Zeit“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.

Doch „ulm stories“ blickt nicht nur zurück. Mit „Gucki“ können Besucherinnen und Besucher auch einen Blick in die Zukunft werfen und sehen, wie Ulm nach der Fertigstellung der Landesgartenschau 2030 aussehen könnte.

Nachfolger für den Birdly

Entstanden ist die Ausstellung auch vor dem Hintergrund des inzwischen rund zehn Jahre alten Flugsimulators Birdly im m25. Die Stadt Ulm stand vor der Frage, wie das digitale Angebot langfristig weiterentwickelt werden kann.

Gemeinsam mit der Digitalen Agenda und der Agentur 2av entwickelte das Team Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerkommunikation deshalb das neue Konzept. Möglich wurde die Umsetzung durch das Smart-City-Projekt „Ulm4CleverCity“, das im Rahmen des Förderprogramms Modellprojekte Smart City unterstützt wurde.

„ulm stories“ richtet sich an Ulmerinnen und Ulmer ebenso wie an Touristinnen und Touristen und soll Geschichte für verschiedene Generationen unmittelbar erlebbar machen.

Öffnungszeiten und Eintritt

Die Ausstellung ist mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, samstags bereits von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt für „ulm stories“ kostet 5 Euro. Im Kombiticket mit dem Birdly beträgt der Eintritt 10 Euro. Für Kinder gibt es ermäßigte Preise.

Weitere Informationen gibt es außerdem in der aktuellen Podcast-Folge von „Ulmer Spatzengezwitscher“.