Wahlkampf Abschluss der AfD in Kempten

«Sehr zugespitzt»

In der heißen Wahlkampfphase vor der Bundestagswahl erreichen die Redaktion von TRENDYone viele Pressemitteilungen der Parteien, die wir für unsere Leser online stellen möchten, insofern in diesen Pressemitteilungen die Inhalte der Parteiprogramme den Lesern verdeutlicht werden und regionaler Bezug zum Allgäu besteht. Für den Inhalt dieser Pressemitteilungen zeichnen die jeweiligen Parteien verantwortlich. Im folgenden eine Pressemitteillung der AfD Oberallgäu-Kempten-Lindau mit ihrem Direktkandidaten Dr. Rainer Rothfuß:

cropped-1632317302-21.09.2021_afd-demo_gegen-impf-apartheid_redner
Auf der Afd-Wahlkampfbühne. V.l.n.r.: Dr. Rainer Rothfuß, Dr. med. Chrisitina Braun, Christian Sedlmeir und Dr. med. Heinrich Fiechtner.Bild: Dr. Rainer Rothfuß
Für den Inhalt der Pressemitteilungen zur BTW 2021 zeichnen die jeweiligen Parteien verantwortlich.


Wahlkampf Abschlussveranstaltung der AfD in Kempten

Am Dienstag, den 21. September veranstaltete die Alternative für Deutschland im Wahlkreis 256 Oberallgäu, Kempten, Lindau ihren Wahlkampf-Höhepunkt mit dem Direktkandidaten für den Deutschen Bundestag Dr. Rainer Rothfuß auf dem Hildegardplatz in Kempten. Bei einer Kundgebung warnten die Redner vor einer drohenden „Impf-Apartheid“ durch die Einschränkung der grundgesetzlich garantierten Grundrechte Ungeimpfter. Als Gastredner geladen waren die beiden ehemaligen Landtagsabgeordneten aus Baden-Württemberg Dr. med. dent. Christina Baum, die auf Platz acht der dortigen Landesliste der AfD kandidiert und Dr. med. Heinrich Fiechtner. Zudem sprach der Direktkandidat aus dem Wahlkreis Ostallgäu Christian Sedlmeir. Fast 100 Teilnehmer zählten die Ordner der Versammlung.

Rainer Rothfuß eröffnete die Veranstaltung mit einem eindringlichen Appell: „Wir sind ein freies Land mit freien Bürgern und wir lassen uns die Grundrechte nicht von der Regierung nehmen. Wir stehen ein für das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das wichtigste Menschenrecht überhaupt.“ Rothfuß kritisierte die zypriotische Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides, die als „Gesicht der europäischen Impfkampagne“ kurz nach Unterzeichnung der großen EU-Impfstoffverträge plötzlich einen dubiosen Zahlungseingang von vier Millionen Euro auf ihrem Familienkonto zu verzeichnen hatte, was sie in der Öffentlichkeit wenig überzeugend als Unternehmenskredit für ihren Mann darstellte.

Christian Sedlmeir griff in seiner Rede mehrere Masken-Deals auf, bei denen CDU- und CSU-Politiker sich durch Auftragsvermittlung für massiv überteuerte Maskenkäufe auf Steuerzahlerkosten sehr hohe Gratifikationen gesichert hatten. Sedlmeier fordert eine konsequente Aufklärung und auch Strafverfolgung dieser Fälle möglicher schwerwiegender Mittelveruntreuung zulasten der Bürger mitten in der Notlage einer Pandemie.

Die ehemalige gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag Dr. Christina Baum resümierte über die politische Situation in der aktuellen Corona-Zeit in einem politisch immer noch zweigeteilten Deutschland, dessen Osten Sie als Republikflüchtling bereits vor der Wende verlassen hatte: „Die Ossis – geprägt durch die schlechte Erfahrung mit ihrer autoritären Regierung – vertrauen weniger und hinterfragen viel mehr. Zu lange und zu offensichtlich wurden sie von ihren Politikern belogen und betrogen. Das haben sie nicht vergessen. Der aktuelle Zustand unserer Gesellschaft übertrifft alles, was ich jemals in der DDR erlebt habe. Eine so tiefe Spaltung der Gesellschaft hat es im Osten niemals gegeben!“ Mit Blick auf die Corona-Politik kritisierte sie: „In der schlimmsten Gesundheitskrise seit Bestehen der Republik wurden 21 Krankenhäuser geschlossen und viele Tausend Intensivbetten abgebaut. Fragt sich denn niemand, wie das zusammenpasst?“

Der Onkologe Dr. med. Heinrich Fiechtner spitze seine Aussagen auf den Kernsatz zu: „Es gibt keine Pandemie. Das sagen die Daten, die Sterbezahlen des Bundesamts für Statistik. Wir haben nur eine Test-Pandemie aufgrund von Tests, die keine Viren, sondern nur Molekülschnipsel nachweisen können.“ Die anhaltende politische Diskussion über die dauerhafte Beeinträchtigung der Grundrechte Ungeimpfter und die bereits beschlossene Nutzung ökonomischer Druckmittel, die gerade für ärmere Menschen faktisch zu finanziellen Zwangsmaßnahmen werden, geißelt Fiechtner als geschichtsvergessen: „Wenn wir ständig behaupten aus der Geschichte gelernt zu haben, dann frage ich mich, was ist aus dieser Lektion eigentlich geworden, wenn wir die Separation durchführen, wenn Menschen in medizinischen Fragen nicht das tun wollen, was die Staatsgewalt will.“ In einem flammenden Appell rief der Internist Dr. Fiechtner zum Stopp des Maskentragens bei Kindern und Jugendlichen auf: „Was tut man mit unseren Kindern? Sogar in Grundschulen zwingt man sie dazu, Masken zu tragen, nicht mehr richtig Luft zu kriegen, sich nicht mehr konzentrieren zu können, es ist eine Schande!“