2:2 gegen Freiburg: FCA kommt nicht vom Fleck

Schneller Doppelschlag nach dem Seitenwechsel reicht nicht aus

Erst in der Nachspielzeit hatte Union Berlin am vergangenen Donnerstagabend dem FC Augsburg den Sieg entrissen – und das auch noch in Unterzahl. Nun gab es am heutigen Sonntag direkt das nächste Heimspiel: Der SC Freiburg war zu Gast in der WWK-Arena.

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Bild: kolbert-press
Im Vergleich zum 1:1 gegen die Eisernen setzte Manuel Baum in seiner Startelf auf Massengo, Neuzugang Keitel und Rieder für Zesiger, Rexhbecaj und Kade.

Ereignisarme erste Halbzeit

Zunächst waren nur die Freiburger Fans mit Pyrotechnik im Gästeblock auffällig, während auf dem Platz erstmal wenig passierte. Nach einer kurzen Unterbrechung ging es weiter, doch beide Mannschaften kamen nicht wirklich gefährlich vor das gegnerische Tor, ehe Claude-Maurice nach einer guten halben Stunde die erste gute Möglichkeit hatte – seinen etwas unplatzierten Kopfball konnte Atubolu aber parieren. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Claude-Maurice dann die Riesenchance, doch vom Elfmeterpunkt aus schoss der Franzose links am Tor vorbei.

Augsburger Doppelschlag nach der Pause

Mit Rexhbecaj für Jakic ging es schließlich in die zweite Halbzeit – und diesmal legte der FCA einen Blitzstart hin: Ginter köpfte eine Flanke von Fellhauer vor die Füße von Claude-Maurice, der aus rund 14 Metern sofort draufhielt und wie schon gegen Union Berlin einnetzte. Doch es kam noch besser, denn Rexhbecaj kam nach einer Ecke an den Ball und nickte aus neun Metern ins linke Eck ein.

Freiburg schlägt eiskalt zurück

Leider hielt die Freude nicht lange, denn Julian Schuster wechselte gleich mehrfach und ein Joker stach nach rund einer Stunde sofort: Nach einem Eckball kam Suzuki an den Ball und er hämmerte das Leder sehenswert unter die Latte. Im direkt darauf folgenden Angriff glichen die Gäste dann sogar aus – nach einer Ecke blockte Gregoritsch einen Ball von Manzambi mit der Hand auf der Linie, jedoch genau vor die Füße von Matanovic, der sich die Chance aus kurzer Distanz nicht nehmen ließ. 

Baum brachte nun Zesiger und Pedersen für Keitel und Giannoulis, in der 73. Minute hielt dann Dahmen stark gegen Osterhage. Zehn Minuten vor Schluss zappelte der Ball erneut im Augsburger Tor, doch der Ball war bei der Flanke von Suzuki zuvor bereits im Toraus gewesen. Weil Ogbus kurz vor Schluss für den bereits geschlagenen Atubolu einen Schuss von Claude-Maurice noch blocken konnte, endete die Partie letztendlich mit 2:2.

So geht es weiter

Der FC Augsburg tritt am kommenden Samstag (24. Januar) um 15:30 Uhr gegen den Rekordmeister Bayern München an, während der SC Freiburg erst einen Tag später den 1. FC Köln zu Gast hat.