Die Weihnachtsgeschichte inszeniert von der Augsburger Puppenkiste

An den vier Adventssonntagen im Kino

Seit Jahren ausverkaufte Vorstellungen und millionenfach verkaufte DVDs zeigen die ungebrochene Faszination der Augsburger Puppenkiste für Jung und Alt. Jetzt hat die Augsburger Puppenkiste „DIE WEIHNACHTSGESCHICHTE“ erstmals mit großem technischen Aufwand für die Kinoleinwand in ganz Deutschland und in Österreich adaptiert.

Familienerlebnis als besinnliche Einstimmung auf das Weihnachtsfest

In sechs Akten wird der biblischen Geschichte über die Geburt Jesu die unverwechselbare Magie des traditionellen Marionettentheaters eingehaucht. Liebevoll, kindgerecht, traditionell und doch modern, verzaubern und bezaubern Maria, Josef und ihr frecher Eselsfreund Noel, die kleinen und großen Zuschauer. Da gibt es aber auch viel zu staunen, zu schmunzeln und zu lachen. König Melchior spricht mit österreichischem Akzent, König Kaspar ist Ungar, das Kamel strotzt nur so von weisen Sprüchen und ein jiddisch plappernder Erzengel Gabriel, der meist unsanft vom Himmel fällt, verleiht der Inszenierung den für die Puppenkiste typischen Humor. Wenn am Ende Kamel, Esel und Ochse IHRE Version von „Stille Nacht“ anstimmen, ist jeder im Publikum von ganzem Herzen berührt.

Für DIE WEIHNACHTSGESCHICHTE entstanden in der Werkstatt der Augsburger Puppenkiste 23 neue handgeschnitzte Puppen. Der von Klezmer Musik inspirierte Soundtrack wurde von der Augsburgerin Susanne Ortner komponiert. Nach Motiven aus den Evangelien des Lukas und des Matthäus bearbeitet von Judith Gardner und Klaus Marschall.

Der Vorverkauf für die Vorstellungen in den teilnehmenden Filmtheatern hat bereits begonnen.

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Zum Inhalt:

Und es begab sich aber zu der Zeit, dass die drei Weisen Kaspar, Melchior und Balthasar am nächtlichen Sternenhimmel einen hellen neuen Stern beobachten. Für sie ist er das Zeichen der Geburt des Königs der Könige, und so machen sie sich auf, ihn zu finden. In der Zwischenzeit erhält im fernen Nazareth Maria, die mit dem Zimmermann Josef verlobt ist, von einem Engel die Nachricht, dass Gott sie auserwählt hat, ein ganz besonderes Kind zur Welt zu bringen. Doch kaum ist das Paar in sein neues Haus eingezogen, lässt Kaiser Augustus durch seine Truppen den Aufruf zu einer Volkszählung verkünden. Jeder solle sich in seine Geburtsstadt begeben. So machen sich auch Maria und Josef gemeinsam mit ihrem Esel Noel auf den Weg. Nach langer und beschwerlicher Reise durch Wüsten und Sandstürme erreichen die Drei endlich Bethlehem. Dort müssen sie jedoch feststellen, dass alle Herbergen bereits belegt sind. Der schlaue Esel aber findet einen alten Stall, wo Maria ihren Sohn zur Welt bringt.

Auf einem nahegelegenen Feld verkündet der Engel des Herrn einer Gruppe von Hirten die Geburt des Gottessohnes und weist ihnen den Weg zum Stall. Gemeinsam mit den drei Weisen finden sie dort das Kind in der Krippe. Jesus ist geboren.

Klaus Marschall zum Besonderen am Marionettentheater: "Es gibt eine Faszination, die vom Figurentheater ausgeht. Wenn wir heute die modernen Medien ansehen, dann wird alles immer perfekter, alles passt immer besser zusammen, sodass weniger Raum bleibt für die Phantasie der Zuschauers. Wir bedienen genau das was fehlt, wir bieten ein unvollständiges Bild an, das der Zuschauer im Kopf vervollständigen muss. Ich denke, das ist nach wie vor ein ganz wichtiger Bereich, um Kindern Kreativität beizubringen."

Auch er hat einen Weihnachtswunsch:" In erster Linie natürlich den typischen Weihnachtswunsch: Frieden auf Erden. Aber in zweiter Linie wünsche ich mir, dass hoffentlich sehr viele „Die Weihnachtsgeschichte“ der Puppenkiste sehen werden."