Google für Kids: Mit diesen Kindersuchmaschinen surfen die Kleinsten sicher

Wie funktionieren die Alternativen zu Google & Co.?

Im World Wide Web gibt es bekanntlich nichts, dass es nicht gibt. Der Urwald aus unzähligen Webseiten, Online-Shops und Foren bietet allerdings auch seine Gefahren. Besonders für Kinder ist diese Welt nicht einfach zu durchschauen. Hierfür gibt es seit langer Zeit extra „Kindersuchmaschinen“, welche die Menge an Informationen für Kinderaugen filtert und für diese zugänglich macht.

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Bild: stock.adobe.com
Eine derartige Suchmaschine bietet also den perfekten Einstieg für Kinder in die große Welt des Internets. Doch was genau unterscheidet die Suche von den Kids mit dem gewohnten Suchmaschinenablauf bei Erwachsenen?

Wie funktioniert eine Kindersuchmaschine?

Kindersuchmaschinen arbeiten mit sogenannten „White- und Blacklists“. Auf den Whitelists werden Webseiten eingetragen, welche für Kinder unbedenklich sind. Blacklists hingegen enthalten Webseiten, welche nicht für Kinderaugen bestimmt sind. Die Eintragung auf den Listen erfolgt händisch, um größtmögliche Sicherheit für die Eltern und Kinder zu gewährleisten. 

Wieso sollte mein Kind eine Kindersuchmaschine verwenden? 

Durch die immer weiter voranschreiende Digitalisierung wird es auch für Kinder immer wichtiger, sich mit Computern und dem Internet auseinanderzusetzten. Kinder also frühzeitig an diese Technologie heranzuführen, ist in der heutigen Zeit extrem wichtig. Jedoch sollte das Entdecken der Internetwelt unter Aufsicht und außerdem sicher gestaltet werden. Über diese Art der Suchmaschine können Kinder nur Webseiten sehen, die für ihr Alter angemessen sind und so z.B. wichtiges Schulwissen vermitteln können. 

Welche Anbieter für Kindersuchmaschinen gibt es?

blinde-kuh.de: Die Kindersuchseite Blinde Kuh bietet bereits seit 1997 Kindern die Möglichkeit, das Internet sicher zu entdecken. Die Webseite ist für Kinder übersichtlich und klar aufgebaut. Großer Vorteil des Anbieters: Das Corona-Special. Hier werden alle Fragen Rund um das Corona-Virus für Kinder verständlich und spielerisch beantwortet. Auch Spiele und lustige Erklärvideos lassen sich hier ganz einfach finden. Der Videobereich der Webseite fungiert auch als eine Art Mediathek von Kindersendern wie KIKA und dem BR Kinder. Auch Sendungen wie „Die Sendung mit der Maus“ oder „Die Sendung mit dem Elefanten“ des WDR können hier kostenfrei angesehen werden. Zusätzlich bietet Blinde Kuh auch Surftipps für Kinder, sodass diese ihre Suche möglichst einfach und erfolgreich gestalten können. 

fragFinn.de: Internetraupe Finn und Blattlaus Lotte erklären hier spielerisch die Welt des Internets. Ein großer Vorteil von fragFinn: Die Bildsuche. Hier können, wie auch bei der normalen Google-Suche, gesondert nach Bildern gesucht werden. Diese können Kinder dann z.B. für Referate herunterladen und verwenden. Auch hier gibt es die „Suchtipps“ für die kleinen Nutzer. Die Suchmaschine bietet außerdem einen gesonderten Bereich für Eltern an, welche sich hier über die Suchmaschine informieren können und Kontakt mit den Betreibern aufnehmen können. 

helles-koepfchen.de: Diese Suchmaschine hellesKöpfen wendet sich mit seinen Inhalten vor allem an Jugendliche. Die Webseite fungiert nicht nur als Suchmaschine, sondern bietet auch ein großangelegtes Web-Portal an, über welches sich die Jugendlichen austauschen können. Auf der Weboberfläche findet sich allerdings sehr viel Werbung, welche jedoch mit einem Klick auf der Startseite ausgeschalten werden kann.

Fazit

Kindersuchmaschinen eignen sich perfekt für das Heranführen der Kinder ins World Wide Web. Jedoch sollten auch diese nicht völlig ohne Aufsicht und Erklärung der Eltern von den Kindern benutzt werden. Zusätzlich sollte von Anfang an darauf geachtet werden, dass die Kinder nicht zu lange vor dem Computer sitzen.