Markus Söder kündigt Augsburg als zweiten Dienstsitz des Ministeriums für Wohnen Bau und Verkehr an

Ein klares Bekenntnis für die Metropole Augsburg

Zur Ankündigung des Ministerpräsidenten sagt Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl in einer ersten Stellungnahme: „Das ist ein klares Bekenntnis zu Augsburg als Metropole. Es geht dabei nicht um nachgeordnete Verwaltungsstrukturen. Vielmehr wird Augsburg künftig Standort einer Ministerialverwaltung und rückt damit auch näher an die Bayerische Staatskanzlei heran. Das ist ein gutes Zeichen für Augsburg.“

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Bild: Stock Adobe, Stefan Seider

„Für ganz Bayern von Bedeutung“

Der Augsburger OB geht davon aus, dass es sich um eine Verwaltungseinheit handelt, „die eine eigenständige Verantwortung hat und einen größeren Bereich abdeckt, der für ganz Bayern von Bedeutung ist.“ Die Ankündigung der Behördenverlagerung sieht OB Dr. Gribl als Teil eines Gesamtkonzepts für Bayern, das auf gleichwertige Lebensverhältnisse abzielt. „Insgesamt ist dieser Aufschlag des Ministerpräsidenten eine wuchtige Unterstützung für Augsburg und auf ganz Bayern bezogen eine mutige, kraftvolle Entscheidung, die das Land weiterbringen soll. Wann und wo der neue zweite Dienstsitz des Ministeriums nach Augsburg kommt, ist noch offen und muss, so der OB, noch ausgearbeitet werden. „Jetzt geht es darum, die Aussage des Ministerpräsidenten umzusetzen, so dass sie gut für Augsburg und Teil eines guten Konzeptes für Bayern ist.

„Eine Bestätigung des Status als Metropole“

Der OB versteht die angekündigte Entwicklung für Augsburg weniger als Aufwertung der drittgrößten Stadt Bayerns, sondern als Bestätigung für deren Status als Metropole. „Es war Markus Söder, der Augsburg als Metropole erkannt und ihr diesen Status zuerkannt hat. Die Schritte dazu sind mit Uniklinik, Staatstheater und Stärkung des Uni- und Hochschulstandorts bis hin zur Verlagerung einer Kernkompetenz jetzt des Bauministeriums nachvollziehbar. Das ist die Bestätigung des Anspruchs Augsburgs, Metropole zu sein“, so der OB.

„Stärkung des Wirtschafts- und Produktionsstandortes“

Für die Universität Augsburg und die Hochschule Augsburg sagte der Ministerpräsident 604 weitere Studienplätze vor allem in den technischen Bereichen zu. „Dieser Aufwuchs an Studienplätzen stärkt die Stadt – zumal hoher Nachfragedruck an der Uni und an der Hochschule herrscht, vor allem was die technischen Studiengänge betrifft. Wenn man weiß, dass dort, wo ausgebildet wird, eher Arbeitsplätze entstehen und mit Fachkräften besetzt werden können, ist diese Zusage eine langfristige Stärkung des Wirtschaftsstandortes Augsburg und des Produktionsstandortes Augsburg. Über eine solche Entwicklung dürfen wir uns wirklich freuen“, betont OB Dr. Gribl.