Porsche Mission E: Konkurrenz für Elektroautos wie Tesla & Co.?

Aufladung in nur wenigen Minuten

Tesla ist absoluter Marktführer im Bereich der Elektromobilität. Jetzt möchte Porsche die Spitzenposition erobern.

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Der "Mission E" soll sich über eine spezielle Bodenplatte selbstständig laden könnenBild: Porsche AG
Letztes Jahr hat Porsche seinen Kurs entscheidend geändert und setzt jetzt auf autonomes Fahren und Elektroautos. Mit dem neuen „Mission E“, das erste reine Elektroauto des Unternehmens, will Porsche Tesla gehörig Konkurrenz machen.

Dafür steckt der neue Chef Oliver Blume ordentlich Geld und Mittel in das Elektomobilitätsprojekt. Bisher sind es sechs Milliarden investierte Euro. Außerdem sollen 14.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden, um den „Mission E“ bis 2020 auf den Markt bringen zu können.

So will sich Porsche gegen den Marktführer durchsetzen

Um auch wirklich gegen das Teslamobil anzukommen setzt Porsche auf einen Vorzug, ohne den es bisher schwierig war ein Elektroauto tatsächlich im normalen Alltag zu fahren. Auf den Akku der Batterie wurde besonders viel Wert gelegt. Normalerweise dauert es mehrere Stunden bis die Batterie eines Elektroautos aufgeladen ist. Das kann auf längere Strecken sehr umständlich sein. Falls unterwegs der Akku schlapp macht, müsste eine ziemlich lange Pause eingeplant werden.

Das Porsche-Elektromobil soll mithilfe einer 800-Volt-Systemtechnik namens Porsche Turbo Charging in einer viertel Stunde auf bis zu 80 Prozent aufgeladen werden können. So soll der geladene Akku dann für mehr als 4000 Kilometer durchhalten. Andere Elektroautos werden mit einer Spannungslage von 400 Volt versorgt. „Mission E“ kann auch an 400 Volt Ladestationen getankt werden. Das dauert dann aber auch seine Zeit.