Musikboxen für Kinder im Vergleich

Let’s get loud!

Hören Sie das? Das Wummern der Bässe, das Vibrieren der Vitrine mit „Omma’s gutem Geschirr“, immer und immer wieder ein und dasselbe Lied: Ihr Kind ist also stolzer Besitzer einer eigenen Musikbox. Glückwunsch. Oder überlegen Sie gar noch, ob Sie Ihrem Kind diese Freude machen wollen?

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Bild: Adobe Stock / digitalien
Der Name „Toniebox“ dürfte Ihnen geläufig sein, sollten Sie sich mit diesem Thema schon einmal beschäftig haben. Sie ist klarer Marktführer unter den Musikboxen für Kinder, hat aber auch einige Nachteile. Ob eigene Abspielgeräte für Kinder sinnvoll sind, was Sie beim Kauf beachten sollten und welche Modelle sich einem Vergleich unterziehen, erklären wir Ihnen in folgenden, rhythmischen Zeilen.

Ist ein eigenes Abspielgerät für Hörspiele und Kindermusik sinnvoll?
Pauschal gesagt lässt sich unser Nachwuchs mit ziemlicher Sicherheit für spannende Hörspiele und fröhliche Kindermusik begeistern. Musikalische Abspielgeräte sind demnach eine recht sinnvolle Anschaffung. Viele Vorteile der Geräte untermalen die Entscheidung der Eltern, solche Musikboxen in die heimischen Kinderzimmer zu integrieren. Vor allem ein robustes Gehäuse und eine einfache Handhabung sind Aushängeschilder verschiedener Hersteller.

Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?
Da es bei den Kleinen im Kinderzimmer durchaus wild und ungestüm werden kann, sollte der ausgewählte Musikplayer robust und gut verarbeitet sein. Achten Sie ebenfalls auf Schadstoffe und gefährliche Kleinteile – die haben an den Geräten nicht das geringste zu suchen. Außerdem spielt meist die Optik bei Kindern eine sehr große Rolle, denn die entscheiden mit ihren Augen: Was sie visuell anspricht, gewinnt. Auch wichtig: Das Gewicht. Der Player sollte ohne Probleme von einem Kleinkind durch die Gegend getragen werden können.

Tonies Toniebox – der Marktführer
Wer auf der Suche nach einer liebevollen und einfach zu bedienenden Musikbox für den Nachwuchs daheim ist, wird mit der Toniebox glücklich. Anders als noch zu Beginn, gibt es mittlerweile eine umfangreiche Auswahl an Tonies mit beliebten Kinderhörspielen, Kurzgeschichten und Liedern. Sie fragen sich, was um Himmels Willen ein „Tonie“ ist? Nun, das ist praktisch die Kassette bzw. CD – sozusagen das „toniefizierte“ Abspielmedium. Der gesamte Inhalt befindet sich auf einer kleinen Figur, die auf die Toniebox gestellt wird und ist besonders für kleine Hände wunderbar geeignet. Eine geniale Idee des Herstellers nebenbei.

Nachteil: Mit 80 Euro behandelt es das Elternportemonnaie nicht gerade sanft. Ebenfalls üppig: Die Folgekosten. Denn jede neue Tonie-Figur kostet um die 15 Euro.

Vorteil: Der Hersteller konzentriert sich auf das Wesentliche und sorgt damit für eine kinderleichte Handhabung. Weiterer Pluspunkt: Das farbenfrohe Gehäuse aus nachhaltigem Stoff ist weich, stoßfest, wasserabweisend und robust. Jackpot.

hörbert MP3-Player – der Testsieger bei Stiftung Warentest
Völlig anderes Konzept, völlig anderes Design – made in Germany. Er spielt ganz vorn in der Liga mit, wenn es um Robustheit, leichte Bedienung und Qualität geht. Sein Gehäuse besteht aus Holz und Edelstahl. Fällt er beim Spielen runter, juckt ihn das herzlich wenig - er spielt unbeirrt Musik und Hörbücher weiter.

Nachteil: Tief durchatmen beim Preis. Mit rund 233 Euro sorgt dieser MP3-Player zunächst für Stielaugen. Design und Qualität sind es nebenbei wert. Eher unspektakulär wirken im Vergleich zu den Tonie-Figuren die neun verschiedenfarbigen Playlist-Knöpfe, die vorbespielt und spielfertig sind. Ebendiese können selbst mit Musik und Hörspielen bespielt und eigene Playlists erstellet werden. Die nötige Software wird mitgeliefert (für Mac und Windows). Dicker Vorteil: hörberts Lautstärke lässt sich leicht begrenzen und schont so die empfindlichen Ohren der Kinder. Weiterer Pluspunkt: Das Klangerlebnis – bei jeder Lautstärke ein klarer Hörgenuss. 

tigerbox – der Preis-Leistungs-Athlet
Die MP3-Musikbox wartet mit einer guten Verarbeitung, zuschaltbarer LED-Beleuchtung, die auf Sound und Musik reagiert und einem rutschfesten Silikonuntergrund auf und macht somit einen erfreulichen Eindruck im heimischen Kinderzimmer. Die Bambus-Front aus nachhaltigem Echtholz ist ein zusätzliches Schmankerl. Wie funktioniert die Box? Per Bluetooth – mit der tigertones-App. Außerdem spielt der Bluetooth-Lautsprecher tigercards ab (Micro-SD-Kartenslot), die den Kleinsten auch offline mit schönen Geschichten und bunten Liedern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Nachteil: Die Speicherkarteninhalte können nur mit „Vor“ und „Zurück“ bedient werden. Vorteil: Der natürliche Klang kann zwar mit dem hörbert nicht mithalten, dafür ist dieser tragbare Lautsprecher jedoch um einiges günstiger. Mit ca. 50 Euro geht er in Ihren Besitz über.

Eine genaue Auflistung der drei Boxen finden Sie in unserem e-paper: https://www.trendyone.de/magazin?month=11&year=2020