Neusässer Volksfest 2027: Neuer Festwirt, mehr Attraktionen und Starkbieranstich
Fünf Tage Volksfest, Augustiner-Festbier vom Holzfass und ein neuer Vergnügungspark: Neusäß stellt sein traditionsreiches Fest neu auf.
Das Neusässer Volksfest steht vor einem Neustart: Nach der Absage der diesjährigen Herbstausgabe soll das traditionsreiche Fest im kommenden Frühjahr mit einem überarbeiteten Konzept zurückkehren.
Mit dem neuen Festzeltbetrieb setzt die Stadt auf einen erfahrenen Partner. Die Festzelte Schneider GmbH ist unter anderem in Moosburg sowie beim bekannten Barthelmarkt in Oberstimm aktiv. Gemeinsam mit der Stadt soll das Neusässer Volksfest künftig wieder ein attraktives Gesamtangebot für unterschiedliche Altersgruppen bieten.
Mehr Fahrgeschäfte und Unterhaltung für die ganze Familie
Ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist die Rückkehr eines gut ausgestatteten Vergnügungsparks. Geplant sind unter anderem ein Autoscooter und ein Hopser, die insbesondere jüngere Besucher ansprechen sollen. Für Familien und Kinder wird außerdem ein nostalgisches Kinderkarussell aufgebaut. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Attraktionen und klassische Volksfestleckereien.
Damit soll das Festgelände am Volksfestplatz wieder stärker zum Treffpunkt für Jung und Alt werden. Die Stadt möchte ein Volksfest schaffen, das neben dem gemütlichen Beisammensein im Bierzelt auch außerhalb des Festzelts ausreichend Unterhaltung bietet.
Bürgermeister Richard Greiner sieht in den Veränderungen einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Veranstaltung. In den vergangenen Jahren sei an verschiedenen Stellschrauben gearbeitet und das Konzept kontinuierlich überarbeitet worden. Nun hoffe man, mit dem neuen Gesamtangebot wieder mehr Besucher für das Volksfest begeistern zu können.
Neuer Termin im März statt zum Ende der Volksfestsaison
Nicht nur das Angebot, auch der Zeitpunkt des Neusässer Volksfestes ändert sich grundlegend. Statt wie bisher im September findet die Veranstaltung künftig im Frühjahr statt. Vom Mittwoch, 17. März, bis Sonntag, 21. März, dauert das Fest insgesamt fünf Tage.
Die Terminverschiebung ist Teil einer umfassenderen Neukonzeption, die der Stadtrat nach der Absage des Herbstfestes beschlossen hat. Der bisherige Septembertermin hatte sich zunehmend als schwierig erwiesen: Da zu dieser Zeit zahlreiche andere Volksfeste stattfinden, stand Neusäß in Konkurrenz zu vielen ähnlichen Veranstaltungen.
Mit dem neuen Frühjahrstermin möchte die Stadt dem eigenen Fest mehr Aufmerksamkeit verschaffen und bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Veranstaltung schaffen.
Augustiner-Festbier und Starkbieranstich zum Auftakt
Auch kulinarisch und musikalisch bekommt das Volksfest eine neue Note. Erstmals wird es zum Auftakt einen Starkbieranstich geben, der den Startschuss für fünf gesellige Festtage markieren soll.
Beim Bier setzt der neue Festwirt auf eine traditionsreiche Münchner Marke: Ausgeschenkt wird künftig Augustiner Festbier, und zwar ganz klassisch direkt aus dem Holzfass. Auch eine alkoholfreie Biersorte von Augustiner wird angeboten. Ergänzt wird die Getränkeauswahl durch das Angebot der Brauerei Kühbach.
Für zusätzliche Unterhaltung beim Auftakt sorgt erstmals ein Kabarettist, der im Festzelt auftreten wird. Wer das Publikum zum Lachen bringen soll, möchte die Stadt allerdings erst im Frühjahr verraten.
Bewährte Traditionen bleiben erhalten
Trotz aller Neuerungen sollen die beliebten Bestandteile des Neusässer Volksfestes nicht verloren gehen. Der traditionelle Seniorennachmittag und der Tag der Vereine bleiben weiterhin fester Bestandteil des Programms.
Das vollständige Veranstaltungsprogramm soll im Laufe des neuen Jahres veröffentlicht werden. Auch die neuen Festwirte Eva Schneider und Florian Ordelheide blicken der Premiere in Neusäß mit Vorfreude entgegen. Sie möchten den Besuchern ein Festzelt bieten, das für gesellige Stunden, ausgelassene Stimmung und viele schöne Begegnungen steht.
Mit neuem Festwirt, verändertem Termin und einem erweiterten Unterhaltungsangebot bekommt das Neusässer Volksfest damit eine umfassende Frischzellenkur. Ob das neue Konzept die erhoffte Resonanz erzielt, wird sich im kommenden März zeigen. Die Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Neustart sind jedenfalls geschaffen.
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