Stadt lädt zum Online-Gedenken an die Bombennacht vom 25./26. Februar 1944 ein

Erinnerung ist zugleich Mahnung für Frieden und Versöhnung

Am 25. und 26. Februar 1944 wurde Augsburg von verheerenden Luftangriffen schwer getroffen. Ein großer Teil der Stadt, insbesondere die historische Altstadt, wurde weitgehend zerstört. Über 700 Menschen fielen dem Bombenhagel zum Opfer, viele Bürger wurden verletzt. Bewohnerinnen und Bewohner, die obdachlos geworden waren oder ihr Hab und Gut verloren hatten, mussten zu Zehntausenden aus der Stadt fliehen.

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Bild: stock.adobe/Manuel Schönfeld
Vor dem Hintergrund der Bombennacht lädt die Friedensstadt Augsburg am Donnerstag, 25. Februar, ab 16 Uhr auf www.augsburg.de zu einem virtuellen Gedenken ein. Die Erinnerung an die Ereignisse vom Februar 1944 soll dabei zugleich eine Mahnung für Frieden und Versöhnung sein.
Nach einem Grußwort von Oberbürgermeisterin Eva Weber spricht der Bezirksvorsitzende des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), Dr. Erwin Lohner. Eine historische Einführung nimmt PD Dr. Markus Pöhlmann vor.
Ergänzt wird die Gedenkveranstaltung durch eine Collage von Zeitzeugenberichten, die von Susanne Reng und Wini Gropper gelesen werden.

Digitale Ausstellung zur Bombennacht
Vom 23.2. bis 31.3.2021 wird eine digitale Ausstellung des Augsburger Stadtarchivs mit dem Titel „Die Stadt ein Feuermeer.Augsburg im Luftkrieg 1942-1945“ zu sehen sein. Die historischen Aufnahmen sind unter https://www.augsburg.de/kultur/stadtarchiv-augsburg/ausstellungen zu finden. Die Ausstellung ist zum 75. Jahrestag der Bombardierung 2019 entstanden und kann Corona bedingt nicht im Unteren Fletz des Rathauses gezeigt werden.