Videoformat für Kinder des Ballonmuseums Gersthofen feiert mehr als 50.000 Aufrufe

50.000 Klicks für Graf Schaf

Im Mai 2020 startete das Ballonmuseum Gersthofen ein neues digitales Projekt. In einem knappen Jahr wurden zusammen mit Corneliusfilms 8 Folgen der Serie „Wissen macht määh!“ für Kinder produziert. Nun hat dieses neue Streaming-Angebot die Marke von 50.000 Videoaufrufen überschritten.

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Bild: Ballonmuseum Gersthofen
Den Impuls für dieses innovative Format lieferte 2020 der erste Lockdown in der Corona- Pandemie. Das Museum war für den Besucherverkehr geschlossen und die Idee war geboren, die beliebten Kinderführungen mit der Handpuppe Graf Schaf, die auch mit dem Durchführen von Experimenten im museumseigenen Labor verbunden waren, als frei zugängliche Clips den Kindern zu Hause anzubieten.

So entstanden mit der Zeit acht Folgen, in denen Graf Schaf und Ida Lutzenberger aus dem museumspädagogischen Team die Kinder in höchst unterhaltsamen und lehrreichen bis zu 10-minütigen Clips durch die Geschichte des Hauses führen. Alle Filme sind über die Website des Museums, die Museums-Facebook-Seite, oder den eigenen YouTube-Chanel des Ballonmuseums Gersthofen jederzeit und kostenlos abrufbar.

Ida Lutzenberger, die als Hauptdarstellerin und Puppenspielerin der Graf Schaf Handpuppe die zentrale Figur der Miniserie ist, zeigt sich glücklich und überrascht vom Erfolg. „Als wir vor einem knappen Jahr begannen, war nicht klar, wohin uns die Reise führen wird. Dank des extrem großen Wissens von Marcel Cornelius als Filmemacher und von Sebastian Kochs als ehemaliger Radiomacher, habe ich mich immer gut beraten und begleitet gefühlt. Wir sind so eine coole Truppe.“

Eine überaus gelungene digitale Erweiterung des Angebots für Kinder ab 6 Jahren

Das Ballonmuseum hatte bisher schon verschiedene interaktive Führungen (auch mit Graf Schaf) und Kindergeburtstage angeboten, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Aber auch digital stand den jungen Besuchern eine dreiviertelstündige Audioguide-Führung durch das Museum kostenfrei zur Verfügung und in einer digitalen Schnitzeljagd (einem eigenen Actionbound) konnten die etwas Älteren unter ihnen das Museum erkunden. Dieser steht sogar in fünf Sprachen zur Verfügung.

Noch sind die Museen geschlossen, und da macht die Serie „Wissen macht määh!“ Appetit auf den hoffentlich bald wieder möglichen Live-Besuch im Ballonmuseum. Hier werden gerade Ideen für ein weiteres Angebot im Format der bei Jugendlichen beliebten „Escape Rooms“ entwickelt.

„Der Erfolg unserer Erweiterung des museumspädagogischen Formats mit Ida Lutzenberger und Graf Schaf hat uns sehr positiv überrascht und ist eine große Motivation, hier auch in der Zukunft an weiteren innovativen Ideen der Wissensvermittung zu arbeiten“, resümiert Dr. Thomas Wiercinski, der Leiter des Ballonmuseums.