#wirfrageneuch: Social-Media Plattformen mit zu vielen Rechten?

Machtmissbrauch oder Freiheit sozialer Netzwerke

Nachdem Anfang Januar bereits der Twitter Account des Ex-US-Präsidenten gesperrt wurde, entfachte sich weltweit eine Debatte darüber, ob und wenn ja, wie soziale Netzwerke ihre Nutzer einschränken dürfen. Nun traf es im Februar auch den deutschen Sänger Michael Wendler.

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Bild: stock.adobe/LIGHTFIELD STUDIOS
Instagram sperrte den umstrittenen Schlägersänger, da dieser „wiederholt gegen unsere Richtlinien verstoßen hat“, so ein Sprecher des Mutterkonzerns Facebook. Ist dieses Vorgehen gerechtfertigt, oder greift eine Sperrung zu sehr in die freie Meinungsäußerung ein?

Doch nicht nur berühmte Persönlichkeiten werden gesperrt, sondern auch normale Nutzer sozialer Medien. Facebook zum Beispiel ermöglicht den Menschen heutzutage ihre Meinung in kurzer Zeit an sehr viele Personen mitzuteilen. Das führt dazu, dass gesicherte Informationen und Fakten an Bedeutung verlieren. Es hat den Anschein, dass Information und Meinung gleichwertig sind. Für Mediennutzer ist es schwierig, Fakten von bewussten Falschmeldungen sogenannten „fake News“ zu unterscheiden. Ein weiter Aspekt ist, dass man seinen „Freunden“ oder „Abonnenten“ auf sozialen Plattformen nicht persönlich gegenübersteht. Das führt möglicherweise auch zu Cybermobbing, da sich die Täter getarnt halten können und meistens falsche Angaben zur Person angeben. 

Lasst uns eure Meinung zu dem Thema auf