Simone Philp übernimmt neue Stelle für digitale Stadtentwicklung in Ulm
Die Wirtschaftswissenschaftlerin leitet seit Oktober die neue Koordinierungsstelle für Digitale Stadtentwicklung und Innovation und soll Ulms Digitalisierung strategisch vorantreiben.
Die Stadt Ulm will ihre Digitalisierung und Innovationskraft weiter ausbauen. Seit dem 1. Oktober 2026 leitet Dr. Simone Philp die neu geschaffene Koordinierungsstelle Digitale Stadtentwicklung und Innovation.
„Mein Anspruch ist es, technologische Innovationen konsequent in messbaren Nutzen für Ulm zu transformieren und die digitale Stadtentwicklung mit strategischem Weitblick zu steuern“, sagt Simone Philp.
Wissenschaft und Verwaltung stärker vernetzen
Eine wichtige Rolle spielt für Philp der Wissenstransfer. Sie möchte Wissenschaft und Verwaltung stärker miteinander verbinden, neue Innovationspotenziale frühzeitig erkennen und Kooperationen mit Hochschulen, Unternehmen und weiteren Partnern ausbauen.
Für ihre neue Aufgabe bringt sie Erfahrung aus Forschung, Wirtschaft und Beratung mit. Zu ihren fachlichen Schwerpunkten zählen unter anderem kommunale Vernetzung, Künstliche Intelligenz und Klimaschutz. Vor ihrem Wechsel nach Ulm war sie als Projektleiterin sowie im Rahmen einer Tandemprofessur an der Hochschule Aalen und der Konzernzentrale der Hartmann AG in Heidenheim tätig.
Erster Bürgermeister Martin Bendel bezeichnete Philp als ausgewiesene Expertin mit Erfahrung in Forschung, Praxis und Vernetzung. Sie solle dazu beitragen, die Digitalisierung Ulms strategisch weiterzuentwickeln und eine moderne sowie serviceorientierte Verwaltung voranzutreiben.
Ulm soll digitaler Leuchtturm werden
Auch über die Stadtgrenzen hinaus möchte Philp Ulm künftig stärker positionieren. Die Stadt soll auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene sichtbarer werden und sich als Pionierstadt der digitalen und nachhaltigen Transformation etablieren.
Eine besondere Rolle spielt dabei die Landesgartenschau 2030. Bis dahin sollen wichtige Impulse für die digitale und nachhaltige Entwicklung Ulms gesetzt werden. Digitalisierung, Klimaschutz und moderne Verwaltung sollen dabei stärker miteinander verbunden werden.
Die neue Koordinierungsstelle ist aus der Neuausrichtung der bisherigen Digitalen Agenda hervorgegangen. Mit ihr bündelt die Stadt ihre Aktivitäten in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Wissenstransfer und schafft eine zentrale Schnittstelle für strategische Zukunftsthemen.












